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    Jetzt sitze ich nun schon fast den ganzen Morgen hier und finde den Anfang nicht. Ich dachte, dass es mir hier leichter fallen würde Kontakte zu knüpfen. :(
    Aber nachdem ich gestern mit meiner Therapeutin vereinbart habe genau das anzugehen und mir damit selbst eine Aufgabe gegeben habe, die ich allein aus diesem Grund "erfülle".
    Leider fällt mir keine andere Formulierung ein, zufrieden bin ich mit dieser jedenfalls nicht. Aber mit dieser Aufgabenstellung versuche ich eben mich selbst auszutricksen, sonst sitze ich noch unzählige weitere Stunden hier....
    Direkt jemanden anzuschreiben schaffe ich nicht, wüsste auch gar nicht wie ich es angehen sollte.
    Ich stecke fest zwischen VA versus AS. Je nachdem, welchen Arzt oder Therapeuten ich frage, fällt die Diagnose aus. Sicher, ich bin hier, weil ich mich in so Vielem wiederfinde. Und trotzdem frage ich mich dann, ob es mir zusteht hier zu sein.
    Was mich zudem ausbremst sind die schweren Depressionen, die mein Leben stark beeinträchtigen. Die dazu geführt haben, dass ich unbefristet EM-Rente beziehe, dass es in meinem Leben nur noch wenige Dinge gibt die ich tun kann, tun möchte, bewältigen kann.
    Ich merke erst jetzt, wie wichtig die Arbeit in Bezug auf Kontakte zu anderen Menschen waren. Denn das waren Kontakte, die keine Nähe bedeuteten. wo es um meine Kenntnisse ging, ich anderen auf eine Art und Weise behilflich sein konnte, die in dieser Hinsicht nicht zu viel von mir forderte.
    Das gibt es jetzt so nicht mehr, doch ich habe in den letzten Monaten feststellen müssen, dass ich da etwas vermisse und auch brauche. In welcher Form mir das möglich ist kann ich nicht sagen und ich weiß noch nicht einmal, ob ich mit meinem Anliegen hier richtig bin. So ein bisschen hoffe ich darauf, dass es hier Menschen gibt, denen es vielleicht ähnlich geht. Die einerseits wollen und sich dann selbst ausbremsen und sich erst gar nicht selbst die Chance geben wollen/können aktiv zu werden.
    Da ich nicht nur aus Depressionen und ASS bestehe, möchte ich dann doch die Themen aufschreiben, die mich außerdem beschäftigen.
    Ich lese viel, zurzeit natürlich Bücher über ASS. Romane, viele Neuerscheinungen oder Neuentdeckungen. Oft Titel, die thematisch belastend sind. Um davon dann ein bisschen wegzukommen, gibt es als "leichte" Kost Krimis. Ich versuche in den Bereichen Kunst, Kultur, Musik auf dem Laufenden zu bleiben. Leider gelingt es mir (noch?) nicht da wieder ein bisschen aktiver zu werden. Wenn ich es mal ins Kino schaffe, ist das schon eine Meisterleistung.
    Nachrichten, Kommentare zu Politik, sowohl national wie international, auch wenn das derzeit alles andere ein Vergnügen ist. Ich mache dreimal in der Woche Gerätetraining und ansonsten alles zu Fuß.
    Ich habe keinen Führerschein, nutze nicht so gern öffentliche Verkehrsmittel und vor allem - ich laufe gerne. Vor allem im Wald, in der Natur. Damit gelingt es mir dann auch manchmal abzuschalten, nur dem Rauschen der Blätter zuzuhören oder die Tiere, die sich heraustrauen, zu beobachten.
    Und ich schreibe wahnsinnige gerne Briefe und Postkarten, so richtig altmodisch, oft einfach so. Weil ich ein schönes Motiv gefunden habe, das passt. Weil ich jemanden zeigen möchte, dass ich an ihn/sie denke oder weil ich etwas mitteilen möchte, das ich nicht aussprechen kann.
    Puh, das ist jetzt doch sehr viel mehr Text geworden als ich dachte. Ich hoffe, dass er nicht zu verwirrend und unstrukturiert ist. Und ich hoffe ein bisschen, dass es mir auf diese Weise gelingt vielleicht den Einen oder die Andere zu finden, mit dem/der ich mich austauschen kann.
    Jetzt wird es die Wäsche aufgehängt und dann werde ich es wider Erwarten doch schaffen die Wohnung zu verlassen und den sonnigen Tag genießen. :)
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    Hallo,

    Möchtest du einen Beitrag zur Forschung im Bereich Autismus beitragen?
    Mein Name ist Marisa Greiner; ich bin Studentin an der Universität Bern (Schweiz). Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führen wir an der Universität Bern eine Studie durch, die das Thema Autismus und Prüfungsangst behandelt.
    Projektverantwortlicher ist Prof. Dr. Alex Bertrams (alexander.bertrams@edu.unibe.ch,Tel.: +41 31 631 45 88).

    Um passende Unterstützungs-Angebote für autistische Schüler und Studenten zu entwickeln, ist die Erforschung von Themen wie Prüfungsangst sehr relevant.
    Jedoch wurde zu diesem Thema bisher noch sehr wenig geforscht.
    Um einen Einblick in die Bedürfnisse autistischer Schüler und Studenten zu erhalten, ist deine Beteiligung wertvoll.

    Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist; eine Diagnose auf dem Autismus-Spektrum ist nicht zwingend notwendig.
    Für eine Teilnahme an der Umfrage, die etwa 5-10 Minuten in Anspruch nimmt, sind wir sehr dankbar!

    Mit dem folgenden Link gelangst du zur Umfrage:
    ww2.unipark.de/uc/Uni_Bern_Institut_fuer_Erziehung/0510/

    Wir bedanken uns für deine Teilnahme!
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    Hallo ihr Lieben.

    Mich interessiert, was ihr im Alltag für Schwierigkeiten und Strategien habt, was euch immer wieder vor Herausforderungen stellt und überhaupt wie eure Tage strukturiert sind.

    Ich bin gespannt auf eure Beiträge :) Fühle mich in dieser Hinsicht auch oft alleine, da es mir schwer fällt, Kontakte zu anderen Eltern herzustellen und erst recht diese aufrechtzuhalten.

    Mein Wissen beziehe ich aus Büchern (zb von Jasper Juul) und diversen Internetseiten - zb "das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" (die sich allerdings auch viel auf Jasper Juul beziehen).

    Vielleicht habt ihr auch noch ein paar interessante Quellen für mich.

    Ich danke euch schon mal fürs Lesen :)
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    Hallo zusammen, dies ist mein erster Beitrag.
    Kurz zur Vorgeschichte: Ich bin Mutter von drei Kindern, verheiratet und seit etwa zwei Jahren fest davon überzeugt, mich im autistischen Spektrum zu befinden. Ich habe einige Bücher dazu gelesen, mich in denen zu 100% wiedererkannt und in meiner Selbstdiagnose unbeschreiblich viel Trost gefunden. Zur Diagnostik hatte ich mich angemeldet, weil ich mich in einer schweren persönlichen Krise befinde und mir dadurch Zugang zu adäquaten Hilfsangeboten erhoffte.

    Die Diagnostik umfasste 5 einstündige Termine, bei denen Fragenkataloge abgearbeitet wurden, die sich mit ADHS, meiner Essstörung, Persönlichkeitsstörungen und nur im Rahmen des AQ-Tests mit Asperger befassten. Auf meine vorbereitete Liste meiner Auffälligkeiten (chronologisch von früher Kindheit bis heute) wurde nicht eingegangen. Sie habe sie gelesen, war der einzige Kommentar auf meine Nachfrage.

    Diese Ärztin hat beim letzten Diagnostikgespräch angedeutet, dass sie Asperger bei mir ausschließt, dafür aber eine Persönlichkeitsstörung vermutet.
    Die ausführliche Auswertung folgt nächste Woche.

    Ich bin aufgrund dessen aber maßlos enttäuscht. Das Diagnostikverfahren an sich war ja gar kein angemessenes. Obwohl mein AQ lt. Test bei 42 Punkten lag, wurde dem nicht weiter nachgegangen, die Beschreibungen meiner frühen Kindheit ignoriert, meine familiäre Vorgeschichte nicht einmal erfragt.

    Nun frage ich mich, ob ich in dem Auswertungsgespräch die Gelegenheit bekommen werde, ihre Einschätzung infrage zu stellen, meine Irritation über das Verfahren sowie meine Einwände anzubringen.

    Ich habe etwa 8 Monate auf diese Diagnostik gewartet und kann meine Enttäuschung kaum in Worte fassen. Ich bin mir sicher, dass eine (alleinige) PS unzutreffend ist.
    Auf die angebotene Verhaltenstherapie, bei der mir vermutlich geraten wird "mein Stresslevel zu senken" oder "bewusst mal etwas Unangenehmes auszuhalten" verzichte ich.
    Vermutlich werde ich mir eine Zweitmeinung holen, stehe dann aber wieder vor einer langen Zeit des Suchens und Wartens.

    Danke für die Aufmerksamkeit

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  • RoseLeBlood -

    Replied to the thread Heute fühle/empfinde ich mich....

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    aufregt