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    Habe nächsten Monat vor, zu einer Bekannten für zwei Tage und Nächte zu einem Basteltreff für Miniaturen zu fahren. War vor drei Jahren schon mal bei ihr und fand es sehr schön, da ich mich dort eben endlich mal gemeinsam mit anderen über mein Hobby austauschen und gemeinsam basteln konnte. Hatte damals alleine im Gästezimmer übernachtet. Dieses mal werden aber 3 Personen bei ihr übernachten und ich bin in Panik, weil ich nicht mit anderen Menschen in einem Raum schlafen kann und zudem sehr große Einschlafschwierigkeiten habe. Ob ich mir ne Übernachtung in der Nähe leisten kann, weiß ich noch nicht. Will aber ungern absagen, weil ich mich schon so lange darauf freue. Würde sie gerne fragen, wie sie uns drei genau unterbringen will, ob einer alleine ein Zimmer haben kann (kann mir schlecht vorstellen, dass sie drei Leute in einem Doppelbett schlafen lässt). Nur wie frage ich das, ohne überheblich, komisch oder gar egoistisch zu klingen ?
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    Hallo Ihr Lieben.

    Gibt es hier noch jemanden, wo die Selbstwertproblematik, welche durch negative Erfahrungen entstanden ist, einer der Hauptprobleme im zwischenmenschlichen Leben darstellt?

    Obwohl ich mittlerweile die Autismus Spektrum Diagnose habe, verarbeite ich es fuer mich so, dass ich nicht gut genug bin, nicht im 1. Arbeitsmarkt schaffe, nicht attraktiv genug bin, weswegen wenige was mit mir zu tun haben wollen.

    Dass ich stottere, Probleme habe, den Blickkontakt zu halten, verkrampfe, wenn jemand fremdes mit mir redet, ist die logische Folge.
    Könnte ich mir selber den Halt geben, koennte mir egal sein was andere über mich denken und sagen.
    Kann es mittlerweile immer schlechter verarbeiten, wenn neue Verletzungen dazukommen.

    Ganz liebe Gruesse, Daniel :thumbup: :thumbup:
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    Kennt ihr den Stadtteil Hamburg Veddel?

    Ich bin hier 2015 eingezogen, weil ich hier eine 50 qm Wohnung für sehr wenig Geld gefunden habe. Sehr schnell ist mir klar geworden, dass es eine unheimlich schlechte Wahl war.

    Zum Glück habe ich jetzt eine Wohnung in einer ruhigen Ecke, in einem schönen Stadtteil gefunden. Auch noch bei einer Wohnungsbaugenossenschaft für sehr wenig Geld.
    Heute ist es ja eigentlich das beste in einer Genossenschaft zu wohnen, weil es da viele "böse Überraschungen", die man mit privaten Vermietern erleben kann nicht gibt.

    Also kurzum, die Veddel ist unglaublich laut, weil den ganzen Tag S- Bahnen und Güterverkehr vor meinem Fenster vorbeirauschen- deshalb verstehe ich auch bis heute nicht, warum
    ich diese Wohnung jemals genommen habe, als total geräuschempfindlicher Mensch.
    Es ist hier total dreckig, weil viele Leute ihren Müll einfach irgendwo hinschmeißen, das gilt für Haus-, sowie für Sperrmüll.
    Hier wohnen eigentlich nur arme Menschen, weil die sich nichts anderes in Hamburg leisten können, viel Elend, Armut, Drogensucht, Krankheit, Alkoholismus und ein hoher Anteil an Migranten.
    Die Schulleiterin der hiesigen Schule auf der Veddel beschreibt den Stadtteil als Problemviertel mit hohem Ausländeranteil.
    Man kann hier auch nicht spazieren gehen, weil die Veddel ein Industriegebiet ist, das an Häßlichkeit nicht zu überbieten ist.

    Alles in allem, ich würde meinem schlimmsten Feind nicht wünschen hier zu wohnen. Ich bin sehr dankbar, dass ich am kommenden Mittwoch von hier wegziehe.
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    Ich würde gern, wie im Titel beschrieben, soziale Regeln zusammen sammeln, die sich im Alltag bewährt haben.

    Beispiel: Wenn ich in der Straßenbahn auf dem Fensterplatz sitze und jemand neben mir auf dem Platz am Gang, habe ich mich früher, wenn ich aussteigen musste, einfach erhoben und die andere Person kurz angeguckt, um zu signalisieren, dass ich raus muss. Für mich ist es selbstverständlich, wenn ich am Gang sitze und die Person neben mir steht auf, dass ich dann Platz mache - dafür braucht es m.E. keine Worte.

    GELERNT habe ich allerdings irgendwann, dass die andere Person es gut findet, wenn man kurz etwas sagt, wie z.B.: "Verzeihung, ich muss hier aussteigen." oder "Verzeihung, ich müsste mal durch."

    Ein anderes Beispiel ist das "rechts gehen". Wenn man irgendwo geht, wo einem Menschen entgegen kommen, dass man dann auf der rechten Seite an ihnen vorbeigeht.

    Das "soziale Lächeln" benutze ich mittlerweile auch regelmäßig (z.B. beim Einkaufen), allerdings fühlt es sich meistens seltsam an, weil sich meist nur die Mundwinkel etwas heben, aber die Augen nicht mitmachen, wenn ich nicht tatsächlich einen Grund zum Lächeln habe. Aber auch hier bemühe ich mich, ich versuche also, die Augen bewusst miteinzubeziehen.

    Ich hoffe, es wurde verständlich, worum es mir geht und ich würde mich freuen, wenn eine umfangreiche Sammlung zusammen käme, von der viele profitieren können.

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    Replied to the thread Selbstwertproblematik im Alltag.

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    Jein. Ich habe die Problematik auch, allerdings hat das nicht ganz so krasse Auswirkungen bei mir. Was mir aktuell sehr hilft, ist die Erkenntnis, dass meine Gefühle genauso valide sind wie die jedes anderen auch. Das ist ein Punkt, an dem man m.E. sehr…