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    Hallo!
    Ich habe ja bereits erzählt, dass die Diagnostik sehr schlecht lief.
    Die Gespräche mit der Therapeutin waren eigentlich ganz gut, die Elterngespräche sehr eindeutig und beim vorletzten Termin, sagte mir die Therapeutin, dass es für Sie sehr eindeutig ist, nur geht es im Gespräch mit dem Chefarzt darum zu schauen, was wovon kommt. Ob möglicherweise Dinge da sind, die nicht zum Autismus gehören, sondern bedingt durch meine Kindheit entstanden sind.
    Im Abschlussgespräch ist der Chefarzt in den 20 Minuten vier Mal rausgegangen zum telefonieren und am Ende hieß es Persönlichkeitsstörung.
    Ich erfülle die Kriterien, habe aber zu viele Emotionen, zu viel Empathie, die ich zwar nicht äußern kann, die aber da ist und nicht zum Asperger passt.

    Nun habe ich endlich den Abschlussbericht gelesen (nach fast einem Jahr Wartezeit)
    und dieser Bericht ist komplett fehlerhaft.
    Von den Elterngesprächen hat sie maximal 1/4 von dem aufgeschrieben, was meine Eltern gesagt haben und was auch wirklich wichtig war und mich sehr gut beschrieb.
    Auch von dem was ich erzählt habe, fehlt vieles.
    Ich fühle mich total verarscht und bin mir absolut sicher, dass der Chefarzt von vornherein Asperger ausgeschlossen hat, aber auch nur, weil ich dort bereits anders diagnostiziert wurde, aber eindeutig falsch..

    Kann man so eine Art Einspruch einlegen?
    Den Abschlussbericht nicht einfach so hinnehmen?
    Er ist einfach komplett unvollständig und falsch.

    Hat jemand Erfahrungen oder ähnliches erlebt?

    Danke!
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    Ich wüsste gerne, ob es normal bzw üblich ist, dass die Therapie an einem ATZ (die mir das Sozialamt nicht bezahlt und die ich somit selbst zahlen muss) so unheimlich teuer ist. Meine Therapiestunde (50-60min, ich meine es sind nur 50min und die restliche Zeit ist für Vor- und Nachbereitung gedacht) kostet über 100€. Wieviel zahlt ihr für die Autismustherapie (ATZ oder anderswo), sofern ihr die für euch selbst oder eigene Kinder aus eigener Tasche zahlen müsst?
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    Hi allerseits.

    Kennt jemand Spezialisten in Münster und Umgebung, bei denen man Termine per Mail anfragen kann? Der, den mein Therapeut mir vorschlug (Dr. Diedrich), hat nur eine Telefonnummer angegeben, und Anrufen schaffe ich nicht. Ich bin kein offensichtlicher Fall, sondern allenfalls ein Grenzfall, daher bedarf es wohl eines erfahrenen Diagnostikers. Der durchschnittliche Therapeut oder Psychiater würde mich sicher direkt wegschicken, weil ich sehr emotional wirke und ersichtliche Emotionalität ja für viele ein Asperger-Ausschlusskriterium darstellt (so auch mein Therapeut...).

    Ergänzung: die alte Leier, die Diagnostik muss ohne einen IQ-Test durchgeführt werden (der bei ADHS idR auch vorgesehen ist, den bin ich ebenso umgangen). Weiß ja nicht, ob es Diagnostiker gibt, die darauf beharren...

    Vielen Dank

    LG

    Lissy
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    Hallo!

    Ich habe meine Diagnostik im UKE gemacht, erfülle die Diagnose jedoch hätte ich zu viele Emotionen und die Empathie, die vorhanden ist, die ich aber nie richtig rüberbringen kann, sei auch ungewöhnlich. Aufgrund dessen sagten Sie mir, dass es eine Persönlichkeitsstörung sei.
    Ich bin mir sicher, dass die Diagnose falsch ist, ich kann gut kompensieren, weswegen ich schon etliche andere Diagnosen habe, leider!

    Nun habe ich einen Termin bei Dr Marietta Seifer, ich habe ziemlich Angst, im Internet ist die Meinung sehr sehr zwiespältig. Und ich möchte mich nicht erneut hinterher so schlecht und vor allem nicht gesehen fühlen.

    War jemand bei ihr?
    Oder hat jemand im nördlichen Raum einen super Tipp? Leider nehmen all die, die ich angerufen habe, nicht einmal jemanden auf die Warteliste oder aber die Wartezeit liegt bei mind 1 1/2-2 Jahren, so lange kann ich nicht warten, weil es mir nicht sehr gut geht.

    Vielen Dank!
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    Ich habe seit ein paar Tagen einen neuen Job und wurde in einem Fragebogen nach Schwerbehinderung etc. gefragt. Da ich nach der Probezeit eigentlich meine Gleichstellung bekannt geben wollte, konnte ich jetzt nicht lügen und die Frage verneinen. Das wäre in 6 Monaten sonst aufgeflogen. Also weiß mein Arbeitgeber jetzt über meine Gleichstellung und die Diagnose AS Bescheid. Allerdings kam keine Reaktion und das wundert mich etwas. Ich wurde nicht nach meinem Gleichstellungsbescheid gefragt. Oder ob es etwas besonderes zu beachten gibt aufgrund meiner Diagnose.

    Ist bei euch etwas passiert, nachdem ihr Schwerbehinderung/Gleichstellung und Diagnose eurem Arbeitgeber mitgeteilt habt?
    Habt ihr euch von Mehrarbeit freistellen lassen? und wenn ja, wie?

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    Hat jemand von euch schon von der ADHS-Diagnostik und evtl auch von der Traumabehandlung in der Fliednerklinik in Gevelsberg gehört?