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Diagnose [Beitrag #54516] Fri, 23 May 2008 15:43 Zum nächsten Beitrag gehen
 Paulinchen
 Beiträge: 3
Hi,

ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Vielleicht gibt es schon etliche Beiträge mit ähnlichem Inhalt/Fragen, aber ich möchte meine Frage trotzdem stellen.
Ich bin neu hier und habe leider überhaupt keine Erfahrungen mit Foren oder Beiträgen und hoffe alles richtig zu machen.

Ich vermute schon sehr sehr lange das ich (weiblich, 21) vom Asperger-Syndrom betroffen und habe auch endlich eine Adresse gefunden, an die ich mich weden kann.
Ohne zu sehr in Detail zu gehen, glaube ich das ich auch ohne Therapie gut zurecht komme. Ich habe viele Stratgien entwickelt um nicht aufzufallen und fremden Situationen aus dem Weg zu gehen. Irgendwie habe ich gelernt "normal" und angepasst zu verhalten...wobei es doch mehr Schein als Sein ist.
Trotzdem möchte ich einfach Gewissheit und Sicherheit haben, das es sich tatsächlich bei mir um das Asperger-Syndrom handelt.

Das Probelm ist allerdings, das ich über meine Eltern versichert bin und (noch) nicht mit ihnen über meinen Verdacht sprechen möchte.

Meine Frage ist, wie die Diagnose abläuft und ob ich einfach, wie bei einem anderen Arzt, meine Krankenkassenkarte an der "Rezeption" abgegebe und die Kosten für die Diagnose von der Krankenkasse getragen werden...ohne das meine Eltern davon erfahren. Irgendwo im Internet habe ich auch gelesen, das man die Kosten selbst tragen kann und einfach danach "bar" bezahlt . Das klingt für mich aber ziemlich unseriös...

Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen und mir erzählen, was alles auf mich zu kommt? ich fühle mich da ziemlich überfordert ohne zu wissen, wie die Diagnose abläuft und wie eine evtl. "kostenübernahme" der Kasse abläuft.

Vielen Dank im Vorraus und herzliche Grüße

Paulinchen
Re: Diagnose [Beitrag #54517 <-- #54516 ] Fri, 23 May 2008 15:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Reiner
 Beiträge: 5448
 Ort: BaWü

@Paulinchen
ganz einfach, Überweisung vom Hausarzt, damit zu einem Psychiater.
Die Kasse übernimmt die Kosten. War jedenfalls bei mir so


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Re: Diagnose [Beitrag #54518 <-- #54517 ] Fri, 23 May 2008 15:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Paulinchen
 Beiträge: 3
Oje oje, dann muss ich ja mindestens mit noch einer weiteren Person reden. Smilie:Weinend oder sehr traurig
Kann ich meinem Hausarzt denn sagen, zu welchem anderen Arzt ich überwiesen werden möchte oder entscheidet er das selbst???
Re: Diagnose [Beitrag #54519 <-- #54518 ] Fri, 23 May 2008 15:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Reiner
 Beiträge: 5448
 Ort: BaWü

Eigentlich gibt es ja die freie Arztwahl, andere Möglichkeit direkt zum Psychiater und da die 10 ¤ abdrücken


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Re: Diagnose [Beitrag #54527 <-- #54519 ] Fri, 23 May 2008 16:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Paulinchen
 Beiträge: 3
Bis auf die 10¤ Praxisgebühr kommen also keine weiteren Kosten auf mich zu?

Danke für die schnelle Antwort:-)
Re: Diagnose [Beitrag #54528 <-- #54527 ] Fri, 23 May 2008 16:59 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Reiner
 Beiträge: 5448
 Ort: BaWü

Nein, bzw. Ja es kommen keine Kosten hinzu

[Aktualisiert am: Fri, 23 May 2008 17:03]


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Re: Diagnose [Beitrag #54533 <-- #54516 ] Fri, 23 May 2008 17:09 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Gast_2009-03-24
 Beiträge: 956
Hallo!

Paulinchen, 10 ¤ Praxisgebühr, eine Überweisung & einen Poliklinikberechtigungsschein (ausgestellt durch einen Psychiater/Neurologen) - das reichte zumindest in meinem Fall aus.

Ablauf der Diagnostik, die bei mir in der Autismus-Ambulanz des Uniklinikums Köln erfolgte:

(1) Überweisung durch Psychiater
(2) Zusendung diverser Fragebögen zu Autismus & ADHS
- Selbsteinschätzung & Fremdwahrnehmung durch Partner/Mutter
(3) Rücksendung der Bögen
(4) Auswertung der Bögen klinischerseits, bei Verdacht auf Autismus Kontaktaufnahme
(5) Einladung zum Gespräch
(6) Gesprächsablauf:
- Warum glaube ich autistisch zu sein?
- Schnittmengen/Abweichungen zu Autisten/ Nichtautisten?
- Fragen zu Alltagssituationen wie bspw. Small Talk, Routine, Rituale, Umgang mit neuen Situationen et cetera. Die "klassischen Bereiche" eben, die Autisten oftSchwierigkeiten bereiten.
(6) Befund - positiv oder negativ

Ich hoffe Dir damit geholfen zu haben.

LG Peggy

[Aktualisiert am: Fri, 23 May 2008 17:10]

Re: Diagnose [Beitrag #54541 <-- #54516 ] Fri, 23 May 2008 17:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 PrinzCharles
 Beiträge: 2707
 Ort: ganz unten
Ich muß mich da mal einschalten:
Üblich wäre folgendes:
Du gehst zum Hausarzt und läßt dich zu einem Facharzt überweisen. Zahlst die Praxisgebühr für dieses Quartal beim Hausarzt.
Oder:
Du gehts gar nicht erst zum Hausarzt, sondern gleich zu einem Psychiater, zahlst die 10,-¤ Praxisgebühr und läßt dich überraschen, was dieser Psychiater so sagt und macht.
Der wird sich dein Problem oder eben Nicht-Problem anhören, deinen Verdacht auf Asperger und läßt dich in einer Woche oder auch zwei wiederkommen.
Das kann dann ewig lange so weitergehen, solange wie du eben zu dem hingehst.
Und zahlst brav für jedes neue Quartal die Praxisgebühr.
Ob der Psychiater sich überhaupt mit Autismus oder Asperger auskennt ist reine Glücksache.
Ich würde mal raten: der hat kaum eine Ahnung und gibt dir auch keine Diagnose. Aber als Patient möchte der dich natürlich nicht ziehen lassen, sonst verdient er an dir nichts mehr.

Das klingt vielleicht übertrieben pessimistisch, trifft aber durchaus den Nagel auf den Kopf und ist sicher übliche Realität in Deutschland!

Mein Vorschalg:
Erkundige dich im Voraus welche Klinik mit Fachabteilung Diagnosen für Autismus/Asperger (bei Erwachsenen) macht.
Wenn du die richtige Adresse gefunden hast (in Süddeutschland ist die erste wahl Freiburg), dann rufe dort an (lange klingeln lassen Smilie:Zwinkern ) und frage knapp nach der üblichen prozedur wenn du dich diagnostizieren lassen möchtest, weil du eben den Verdacht aus AS hast.
Dann gehe zu deinem Hauarzt und spreche deinen Verdacht daraufhin an und dass du eben nicht zu einem örtlichen Psychiater gehen möchtest, weil du auch keine Therapie benötigst.
Dann lasse dir eine Überweisung geben und fertig!
Und schliesse mich in deine Gebete ein für diesen reibungslosen Durchmarsch zur Diagnose! Smilie:Zwinkern Smilie:Augen verdrehen


Die Einsamkeit ist der Lorbeerkranz des Gerechten. --- Fürchte nicht den Tod, sondern ein schlechtes Leben! --- „Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit lauter guten Absichten.“(William Shakespeare)
Re: Diagnose [Beitrag #54569 <-- #54541 ] Fri, 23 May 2008 18:08 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Gast_2009-01-25
 Beiträge: 181
ich habe im juni einen termin in einer klinik - sie wurde mir von der marburger klink für jugendpsychatrie genannt - die sich auf asperger-diagnose spezialisiert hat.


allerdings bekomme ich von dort nicht vorweg fragebögen etc.


auf nachfrage, wie sich der diagnosevorgang abläuft, wurde mir gesagt, alles in allem 2.stunden ...


da ich aus einem anderen bundesland komme und eine weite anreise habe, werde ich dort sicherlich nicht öfters auffahren müssen. zumindest wurde mir gesagt, dass ich das nicht müsste.


hmm ....
Re: Diagnose [Beitrag #54573 <-- #54569 ] Fri, 23 May 2008 18:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Reiner
 Beiträge: 5448
 Ort: BaWü

Ist auch so, ich war in der Uniklinik in Freiburg, einmal da gewesen, Fragebögen dort ausgefüllt, das wars. Gespräch dauerte bei
mir 2,5 - 3 Stunden


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Re: Diagnose [Beitrag #54581 <-- #54573 ] Fri, 23 May 2008 18:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Gast_2009-01-25
 Beiträge: 181
Zitat:
Ist auch so, ich war in der Uniklinik in Freiburg, einmal da gewesen, Fragebögen dort ausgefüllt, das wars. Gespräch dauerte bei
mir 2,5 - 3 Stunden



macht es sinn ein elternteil (mutter) mitzunehmen, oder reicht es, wenn man sich selber an die dinge aus der kindheit erinnert.


um ehrlich zu sein, ich habe ein wenig angst vor solchen gesprächen
Re: Diagnose [Beitrag #54582 <-- #54581 ] Fri, 23 May 2008 18:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Reiner
 Beiträge: 5448
 Ort: BaWü

Ich hatte eine Bekannte dabei, erwies sich als hilfreich, habe zu Schluß nicht mehr folgen können (also dem Gespräch)


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Re: Diagnose [Beitrag #54585 <-- #54541 ] Fri, 23 May 2008 19:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Scardanelli
 Beiträge: 161
 Ort: Frankfurt a. M.
PrinzCharles
Ich würde mal raten: der hat kaum eine Ahnung und gibt dir auch keine Diagnose. Aber als Patient möchte der dich natürlich nicht ziehen lassen, sonst verdient er an dir nichts mehr.

Sofern wir vom Normalo-Kassenpatienten reden: Psychiater haben am liebsten Patienten, denen sie einfach regelmäßig ein Medikament verschreiben (nicht zu teuer, wegen Budgetbeschränkungen) und die sonst keinen Aufwand verursachen. Das liegt ganz einfach daran, dass die Krankenkassen zurzeit den Psychiatern so wenig zahlen (ca. 30 Euro pro Patient und Quartal), dass fundierte Diagnostik und Behandlung wirtschaftlich unmöglich ist. Privatpatienten sind in unserem Klassensystem natürlich enorm im Vorteil.

Tatsächlich ist davon auszugehen, die meisten Psychiater von Autismus und Asperger-Syndrom keine Ahnung haben. Im günstigeren Fall stellen sie dann eine Überweisung an eine Klinik aus, im ungünstigeren Fall reden sie irgendwelchen Unsinn.

An den Universitätskliniken sind für Autismus normalerweise die Kinder- und Jugendpsychiatrien zuständig, insofern bist du, Paulinchen, mit deinen 21 Jahren hier im Vorteil. Für Ältere kann es, wenn es keine eigene Abteilung für Erwachsenendiagnostik gibt, ansonsten schwierig werden. In Frankfurt hat die Oberärztin Dr. Schmötzer mich abgewimmelt mit der Bemerkung: "Was wollen Sie denn mit der Diagnose? In Ihrem Alter kann man sowieso nichts mehr machen." Zum Glück fand ich in Frankfurt eine Psychiaterin, die sich sehr gut mit Autismus auskennt. Wenn sie einen Patienten eindeutig einschätzen kann, stellt sie die Diagnose aus, wenn Zweifel bestehen, tut sie es nicht, und für Bewohner des Rhein-Main-Gebiets geht der Kampf dann von vorne los. Da ich ein eindeutiger Fall bin, blieb mir eine erneute Bittstellerei an der Kinder- und Jugendpsychiatrie erspart.

luise
ich habe im juni einen termin in einer klinik - sie wurde mir von der marburger klink für jugendpsychatrie genannt - die sich auf asperger-diagnose spezialisiert hat.

Ist das die Rehberg-Klinik in Herborn bzw. deren Außenstelle in Wetzlar?

Allen Diagnosesuchenden viel Erfolg!


Drum, so wandle nur wehrlos
Fort durchs Leben, und fürchte nichts!


(Hölderlin)
Re: Diagnose [Beitrag #54588 <-- #54585 ] Fri, 23 May 2008 19:37 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Gast_2009-01-25
 Beiträge: 181
Zitat:
Ist das die Rehberg-Klinik in Herborn bzw. deren Außenstelle in Wetzlar?



herborn stimmt, aber aussenstelle, wetzlar ?? da muss ich noch einmal nachfragen, nicht dass ich zur falschen stelle fahre.


hast du erfahrung mit dieser klink?

[Aktualisiert am: Fri, 23 May 2008 19:38]

Re: Diagnose [Beitrag #54591 <-- #54588 ] Fri, 23 May 2008 19:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Scardanelli
 Beiträge: 161
 Ort: Frankfurt a. M.
Nein, ich habe keine Erfahrung mit Herborn. Die Rehberg-Klinik ist an sich eine Kinder- und Jugendklinik, aber sie wurde mir einmal als mögliche Alternative genannt. Dort arbeitet Dr. Becker, der Ehemann von Frau Dr. Kamp-Becker, die die Autismus-Forschungsgruppe an der Uni Marburg leitet. Dr. Becker interessiert sich auch sehr für die Thematik und untersucht daher auch Erwachsene. In Wetzlar gibt es eine Zweigstelle.


Drum, so wandle nur wehrlos
Fort durchs Leben, und fürchte nichts!


(Hölderlin)
Re: Diagnose [Beitrag #54717 <-- #54573 ] Sat, 24 May 2008 12:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 PrinzCharles
 Beiträge: 2707
 Ort: ganz unten
Reiner schrieb am Fre, 23 Mai 2008 18:11
Ist auch so, ich war in der Uniklinik in Freiburg, einmal da gewesen, Fragebögen dort ausgefüllt, das wars. Gespräch dauerte bei
mir 2,5 - 3 Stunden

Ich war dort auch. Mußte aber keine Fragebögen ausfüllen und nach 15 Minuten war eigentlich alles klar.
Hatte wohl den Vorteil, dass ich ein klassischer Asperger-Fall bin und das ganz eindeutig.
Smilie:Lächeln


Die Einsamkeit ist der Lorbeerkranz des Gerechten. --- Fürchte nicht den Tod, sondern ein schlechtes Leben! --- „Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit lauter guten Absichten.“(William Shakespeare)
Re: Diagnose [Beitrag #55130 <-- #54717 ] Tue, 27 May 2008 08:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Gast_2009-01-25
 Beiträge: 181

PrinzCharles schrieb am Sam, 24 Mai 2008 12:38
Reiner schrieb am Fre, 23 Mai 2008 18:11
Ist auch so, ich war in der Uniklinik in Freiburg, einmal da gewesen, Fragebögen dort ausgefüllt, das wars. Gespräch dauerte bei
mir 2,5 - 3 Stunden

Ich war dort auch. Mußte aber keine Fragebögen ausfüllen und nach 15 Minuten war eigentlich alles klar.
Hatte wohl den Vorteil, dass ich ein klassischer Asperger-Fall bin und das ganz eindeutig.
Smilie:Lächeln



und was wäre der "klassische" fall??? je mehr meine eltern meine jugend "durchleuchten" und mit den auffälligkeiten des asperger-syndroms vergleichen um so deutlicher wird ihnen, warum ich getan habe, was ich tat und immer noch tue.

bezüglich diagnose habe schon ein wenig angst, dass man hier der willkür der ärzte ausgesetzt sein kann. ich habe vor befragungen, fragebögen etc. immer eine heiden angst, was, wenn ich nicht "richtig" antworte und der arzt sagt, Frau Luise, sie haben zwar einen "Schuss", aber kein Asperger ...!"
Re: Diagnose [Beitrag #207680 <-- #54585 ] Mon, 28 September 2009 16:42 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 Samtpfote
 Beiträge: 4
 Ort: Büdingen (Oberhessen)
Hallo Scardanelli,
welche Psychiaterin hast Du denn in Frankfurt ausfindig machen können, die sich mit Asperger bei Erwachsenen auskennt? Bin auf der dringenden Suche, wäre Dir daher für ne schnelle Antort sehr dankbar!! Smilie:Lächeln


Re: Diagnose [Beitrag #207690 <-- #54516 ] Mon, 28 September 2009 18:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
 spacedakini
 Beiträge: 539
 Ort: Wien

Paulinchen schrieb am Fr, 23 Mai 2008 15:43
Irgendwo im Internet habe ich auch gelesen, das man die Kosten selbst tragen kann und einfach danach "bar" bezahlt . Das klingt für mich aber ziemlich unseriös...



Was ist denn daran unseriös?

Ich hab das auch so gemacht, weil ich nicht wollte, dass jemand von der Diagnose erfährt.

Es war ein ausführliches Gespräch und ein zweiter Temin mit ADOS-Test und dann noch Fragebögen. Insgesamt vielleicht 5-6 Stunden in 3 Terminen.

Es war wirklich gut, besonders für Asperger, die im Alltag halbwegs zurechtkommen und recht viel kompensieren können. Sie hat mich ziemlich aufgedeckt, mir selber wars schon bald klar, dass ich viele der Fragen nicht so einfach beantworten konnte.

Nach der Diagnose habe ich einen Erlagschein über 230 Euro bekommen und dann bald einbezahlt.

Ist auch eine Möglichkeit.


Aspergeranwenderin
Re: Diagnose [Beitrag #253677 <-- #54591 ] Wed, 06 January 2010 23:22 Zum vorherigen Beitrag gehen
 Thomas12345
 Beiträge: 1
 Ort: Wetzlar
Hallo liebe AS'ler,

ich bin neu hier, und habe demnächst mein Diagnosetermin in Herborn bei Dr. Becker. Zum Glück haben die heute angerufen, und meinen Termin von Ende Februar auf Ende Januar vorverlegt. Wenigstens nicht mehr so lange warten.

Ich werde nach dem Termin berichten, wie es so war, vielleicht hilft das ja auch anderen Betroffenen in Ihrer Entscheidung.

Viele Grüße und bis bald
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